Ruine Hambacher Schloß

Gemeinde: Oberhambach
Landkreis: Neustadt/Weinstraße
Grundriß in: Baudkm. i. d. Pfalz, Bd. 2, S. 149
Erbaut:  

Ursprünglich bestand eine Fluchtburg von etwa 900, in die im 11. Jhdt. eine salische Burg hineingesetzt wurde. Die Burg war seit etwa 1100 bis zum Ende des 17. Jhdts Eigentum des Domkapitels Speyer und wurde durch Ministeriale des Bischofs gehalten, die sich 1179 v. Kestenberg nennen. Die Burg wurde während des ganzen Mittelalters ausgebaut, die Wohngebäude sind gotisch. 1525 wurde sie zerstört und wieder aufgebaut.
1689 wurde sie durch Franzosen zerstört.
Am 27.5.1832 fand hier das "Hambacher Fest" der Burschenschaften statt.
1844 wurde die Ruine neugotisch nach Plänen von August v. Voit wiederhergestellt. 
Der Turm an der Nordseite der Kernburg war ein Abortturm.
Die Ringmauer der Kernburg ist 1,8 m, die Schildmauer 2,4 m stark.
Der Bergfried, wie die ganze Kernburg in Buckelquadern erbaut, hat 10 m Seitenlänge und 3 m Wandstärke. Der Eingang lag in 12 m Höhe.


Links: