Ruine Neudahn
| Gemeinde: |
Dahn |
| Landkreis: |
Pirmasens |
| Grundriß in: |
www.burgenwelt.de |
| Erbaut: |
1240 |
Die Burg Neudahn ist die vierte der Dahner Burgen-Gruppe und liegt etwa 3
km von den anderen Burgen entfernt.
Als Erbauer gilt Heinrich von Dahn, der auch Heinrich Mursel von Kropsberg
genannt wurde. Wegen Familienstreitigkeiten soll er diese Burg 1240
errichtet haben.
1327 als diese Linie der Familie ausgestorben war, ging der
Besitz in die Altdahner Linie über.
Im Jahr 1438 im Vierherrenkrieg muß die Burg abgebrannt sein, wurde aber danach wieder
aufgebaut.
In der ersten Hälfte des 16. Jhdts entstanden die beiden Batterietürme,
ein Tribut an die neue Waffentechnik.
1523 Besetzung der Burg in der Sickingischen Fehde
Der letzte Dahner Ritter, Ludwig von Neudahn, starb 1603 auf seinem Schloß
in Burrweiler. Der Dahner Besitz fiel an das Bistum Speyer zurück. Ein
Speyerer Amtmann hatte seinen Wohnsitz auf der Burg.
Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde sie 1689 durch französiche Truppen zerstört.
Heute präsentiert sich Neudahn großzügig restauriert. Man sieht die
beiden mächtigen Batterietürme von etwa 24 m Höhe aus
Buntsandsteinquadern, eine kleine Bastei und Teile der Oberburg.
Links: