| Gemeinde: | Obertrubach |
| Landkreis: | Forchheim |
| Grundriß in: | Katasterplan |
| Erbaut: | Mitte 13. Jhdt. |
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Sibotto 1. von Egloffstein - Regierungszeit 1285-1333 - war der erste urkundlich erwähnte Besitzer des Schlosses.
Die Erbauung erfolgte wahrscheinlich früher. Es ist anzunehmen, daß Schloß Bärnfels eine der Grenzburgen war, die
Karl der Große im Jahre 806 zum Schutze gegen die Böhmen errichten ließ. Schloß Pernfels war freilauteigener Besitz
der Herren von Egloffstein.
1290 erhielt Sibotto 1. elf Ortschaften zu Lehen (Trubach, Affalterthal, Almos, Herzogwind, Etzdorf etc.)
1389 bekamen die Leuchtenberger den Niderteil an der Veste
1502 verkaufte Jobst von Egloffstein und 1580 die Witwe Christophs von Hatzelsdorf jeweils ihre Hälfte an das Bistum
Bamberg.
In der 2. Maihälfte des Jahres 1525 wurde Schloß Bärnfels von Vogt Kaspar Pirsal und anderen Egloffsteiner Untertanen
niedergebrannt Gregor 1. von Pernfels wurde vom Hochstift Bamberg mit 35 Gulden für die Brandschäden an seiner Burg bezahlt.
Bis 1866 war das Bamberger Bistum Besitzer der Ruine.
Durch die Säkularistion kam sie an den Bayerischen Staat.
1877 kaufte der Nürnberger Apotheker Kleemann die Überreste.
1934 sollte die Ruine abgerissen werden, da sie die darunterliegenden Häuser gefährdete.
1969 renovierte die Ortsgruppe Bärnfels des Fränkische Schweiz Vereins die Schloßruine.
Heute ist sie im Besitz der Familie Egloffstein, die Nachkommen der von Sibotto gegründeten Bärnfelser Linie sind.
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